Deutschland fördert ITF-Projekt

Deutschland fördert ITF-Projekt Bild vergrößern Deutschland fördert ITF-Projekt (© Deutsche Botschaft)

Am 30. Oktober unterzeichneten der Geschäftsträger ad interim der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Slowenien, Dr. Bernhard Hauer, und die amtierende Direktorin der 1998 von der slowenischen Regierung ins Leben gerufenen, auf die Beseitigung von Minen und Explosivstoffen spezialisierten humanitären Organisation ITF ENHANCING HUMAN SECURITY, Sabina Beber Boštjančič, einen Zuwendungsvertrag zur Finanzierung eines umfangreichen Projekts zur Räumung und Entschärfung von Streuminen in den afghanischen Provinzen Maydan Wardak und Takhar. 

Der Förderbeitrag in Höhe von knapp 200.000,- EUR aus Mittel des deutschen Afghanistan-Stabilisierungspaktes wird es ITF ermöglichen, die Räumungsarbeiten bereits am 1. November zu beginnen und bis 31. Dezember abzuschließen. 

Afghanistan ist eines der am stärksten von Landminen sowie nicht explodierten Geschoßen und Sprengstoffen betroffenen Länder weltweit. Im Monatsdurchschnitt werden knapp 200 Menschen von Minen getötet oder verletzt. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts Cluster Munition Clearance wird das Land Ende dieses Jahres zumindest von den besonders gefährlichen Streuminen frei sein.

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